Frau steht vor Graffiti mit Handy

So tickt die Gen Z

Wie du mit deiner Marke bei Post-Millennials Likes absahnst, was die Generation der späten 90er bis frühen 2000er bewegt und warum wir Marketer uns diese Fragen überhaupt stellen.

Die Generation Z: Sie ist in aller Munde und bringt so manchen Marketer zur Verzweiflung. Wie tickt diese Generation? Welche Bedürfnisse hat sie, welche Werte vertritt sie? Wie und wo erreicht man sie am besten als Marke? Diese und weitere Fragezeichen tauchen bei Werbetreibenden im Umgang mit der Gen Z oftmals auf – und wir versuchen, sie im nachstehenden Artikel zu beantworten.

 

Gen Z – wer, wie was?

Aber wie zeichnet sich diese Generation eigentlich von anderen Jahrgängen ab?
Beginnen wir von vorne: Als Generation Z, Gen Z oder Post-Millennials werden jene Menschen bezeichnet, die zwischen den späten 1990er- und Anfang der 2010er-Jahre geboren wurden. Sie zählen somit zu der Gruppe der Digital Natives und sind praktisch mit Handy, Internet & Co. aufgewachsen. Soziale Medien sind aus ihrem Alltag nicht wegzudenken und Social Media Plattformen – allen voran Instagram, YouTube, Snapchat und TikTok – werden mehrmals täglich genutzt.

 

What about Content?

Was die Inhalte auf Social Media anbelangt, ist es dabei egal, ob es um Sport, Musik oder andere Hobbies geht. Laut einer Studie des deutschen Marktforschungsinstituts Appinio geht es in erster Linie darum, dass der Content originell ist, Spaß macht und einen Mehrwert bietet – die Palette reicht hier von lustigen und inspirierenden Videos und Fotos (Stichwort Memes) bis hin zu neuen Trends, DIY-Anleitungen sowie Rabatten oder Gewinnspielen.
Wie es das Wort mit C* (das wir nicht so gerne aussprechen) so mit sich gebracht hat, steht auch das Knüpfen neuer Kontakte auf Instagram & Co. hoch im Kurs. Laut Appinio schlägt so manche Social Media Plattform sogar Dating-Apps wie Lovoo oder Tinder.

Der typische Gen Zer

Fälschlicherweise wird die Gen Z oftmals als Gruppe abgestempelt, die den lieben langen Tag auf Social Media verbringt und in Gedanken weit weg von jeglicher Realität ist. Tatsächlich sorgt sich die Gruppe der Post-Millennials aber stark um andere, ist sozial und kollaborativ und strebt nach Diversität, Authentizität und Flexibilität. Auch, wenn das Real Life oft stark mit dem Leben hinter den Screens verschmilzt, so schätzt diese Generation trotz allem direkte Kontakte, persönliche Gespräche und die Geborgenheit der Familie. Denn in den Arm genommen zu werden, wenn es einem schlecht geht, funktioniert im echten Leben immer noch am besten 😉

 

Fazit: Gen Z <3 Social Media

Warum ist die Gen Z also eine so wichtige Zielgruppe für Werbetreibende? Langsam, aber sicher wird die Generation erwachsen und stellt damit schon bald eine massive Kaufkraft dar.
Zu erreichen ist sie am besten dort, wo sie sich zu Hause fühlt – nämlich in den sozialen Medien. Hier sind der Kreativität von Marketern keine Grenzen gesetzt: Interaktiver Content, Short-Form Videos, Live Content oder Social Shopping sind nur ein Bruchteil der Möglichkeiten, um das Kaufinteresse der Zielgruppe zu wecken. 

Wichtig bei der ganzen Sache ist nur, originellen, unterhaltsamen und nützlichen Content zu bieten und Haltung zu zeigen. Denn je mehr sich junge Menschen mit den Werten einer Marke identifizieren können, umso stärker ist ihre Bindung zur Brand. Umgekehrt ist es für Gen Zers nämlich nicht untypisch, einer Marke den Rücken zuzukehren, sollten die Unternehmensgrundsätze nicht mit den eigenen übereinstimmen.

vrnfn. kzn. wrkt. – und das nicht nur in Sachen Werbung, sondern auch beim Lesefluss. Wir verzichten in unseren Beiträgen auf die differenzierte Ansprache der Geschlechter, damit die Texte besser lesbar sind. Wir möchten trotzdem festhalten, dass wir alle gleichermaßen ansprechen wollen und dies ohne Diskriminierungsabsicht geschieht.