Regenbogen Stifte

Trend Puzzle 2022

Wer die upart Social Media Kanäle im Auge behält, hat sicherlich das ein oder andere Trend Puzzle bemerkt. In diesem Blogbeitrag findet ihr nochmal alle Trends, die uns 2022 erwarten und wir setzen die Puzzleteile zusammen. Also wtrlsn. und einen Blck. in die Zknft. Wrfn.

Grafik Trnds. – Creative Piece

Unser Leben ist immer visueller getrieben. Unsere Augen liefern Tag für Tag Unmengen an Informationen an unser Gehirn, weshalb es umso wichtiger ist, auf Trends aufzuspringen und die optischen Botschaften gekonnt an die Zielgruppe zu senden.

Trends in den visuellen Disziplinen spiegeln die derzeitigen weltweiten Geschehnisse, Entwicklungen und Gesellschaftsstrukturen wider:

  • Gen Z (1997 bis 2012) ist am Erwachsenwerden
    ihre Bedürfnisse werden noch relevanter – Inklusivität, Diversity, Offenheit
  • Die globale Pandemie hat die immer stärker werdende Digitalisierung vorangetrieben
  • Der Klimawandel sorgt für ein präsentes, starkes Thema – Nachhaltigkeit

Trends sind nicht als Einzelnes zu verstehen – Musik, Mode und visuelle Darstellungen vermischen sich.

Wie auch schon in den letzten Jahren zu beobachten war, kommen Mode und Musiktrends aus vergangenen Jahren wieder – in diesem Fall die späten 90er, Anfang 2000er. Eben weil damals späte Millennials gerade zum ersten Mal bewusst Musik und Mode für sich entdeckt haben. Die Gen Z waren damals Kinder und verknüpfen damit nostalgische und positive Erinnerungen.

Die Digitalisierung hat durch die Pandemie zugenommen und speziell für Gen Z ist die soziale Verknüpfung über die verschiedensten Social Media Networks zum Alltag geworden. Das treibt auch den Trend zur digitalen Visualisierung voran. Einerseits in der Art der Darstellung: 3D, holographic, translucent, metaverses, animierte Illustrationen und Schrift. Andererseits der generelle Umgang mit der Präsenz der Marken. Die virtuelle Existenz auf den Sozialen Plattformen rückt in den Vordergrund.

Auch Gesellschaftliche Themen beherrschen die visuelle Welt. Die heutigen Konsumenten wollen Brands mit Awareness für gesellschaftliche Themen. Das Produktdesign, Packagingdesign, Logos, Bildwelten etc. schaffen ein Gesamtbild und zeigen, wofür Marken und Unternehmen stehen.

Websiten Trnds. – Digital Piece 1.0

Wie man schon am Creative Piece erkennen kann, spiegeln viele der Trends die Entwicklungen und auch die Bedürfnisse der Gesellschaft und somit unserer Zielgruppen wider. Auch die Websitengestaltung ist da keine Ausnahme. Im kommenden Jahr geht es darum in kleinen aber feinen Dingen aufzufallen. Sei es mit micro animation (Animation von Icons), horizontalem Scrollen oder mehr organischem Grün. Aber auch positiv und verspielt zu sein, mit lustigen Illustrationen/3D Figuren, Barrierefreiheit und großen Headlines statt Bildern wir immer wichtiger.

Hier findet ihr ein paar der Trends und deren Hintergründe:

  • Organisches Grün
    Es ist eine sehr kompatible und flexible Farbe in der Websitengestaltung. Gedanken rund um unsere Umwelt und Nachhaltigkeit werden wie schon erwähnt Relevanz behalten . Daher wird Grün eine wichtige Farbe auch auf Webseiten werden.
  • Typographie
    Große und plakative Headlines setzen sich ab von generischen Bildern. Sie bieten Aufmerksamkeit, Individualität und verbessern die Ladezeit der Website.
  • Positive und verspielte Welten
    Der Trend geht mehr und mehr weg von den geradlinigen und klinischen Designs. Verläufe und Illustrationen verleihen Persönlichkeit und Humor - ein Comic-Relief in Zeiten wie diesen.
  • Websites für alle
    Barrierefreiheit und Inklusivität erleben zurecht einen Aufschwung. Auch beim Design ist es wichtig, dass jeder eine Website erleben und die Inhalte für sich nutzen kann.
  • Horizontales Scrolling
    Mit horizontalem Scrolling bringt man einen unerwarteten Twist auf die Website und sorgt für den gewissen Wow-Effekt. Hier gilt es jedoch die Mobile-Version mitzudenken.
  • Subtile Animationen
    Subtile Animationen zeugen von viel Liebe zum Detail, die auch in den angebotenen Produkten und Dienstleistungen widergespiegelt wird.

Social Media Trnds. – Digital Piece 2.0

Wer dieses Jahr im Social Media Business die Nase vorne haben möchte, sollte sich gekonnt mit folgenden Themen auseinandersetzen. Auch hier erkennt man, dass einige Trends auf die Bedürfnisse und Ansprüche während der Pandemie-Zeit zurückzuführen sind. Online-Shopping war und ist ein großes Stichwort, welches sich auf den Social Media Bereich ableiten lässt. Umgemünzt auf diese Plattformen haben wir es mit sogenanntem "Social Selling" zu tun. Schnelle, unbeschwerliche Einkaufserlebnisse stehen sehr stark im Fokus, wobei unterschiedlichste Produkte der Lieblings-Influencer mit nur wenigen Klicks bei den Konsumenten zuhause landen. Mit einer entsprechenden klaren Aufbereitung der Produkte, liefert Social Selling den Konsumenten die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Auch das sogenannte Live-Shopping rückt vermehrt in den Vordergrund und könnte zukünftig viel Potential in diesem Bereich bieten.

Ebenso in der nächsten Kategorie ist die Rede von kurzen, schnell konsumierbaren Inhalten. Wir sprechen von vertikalen und kurzen Videos. Neben den Reels auf Instagram bleibt der König dieser Disziplin wohl die Social Media Plattform TikTok. Instagram versucht vermehrt in Punkto Video-Trends zu TikTok aufzuschließen, kann allerdings nicht zu 100% mit der neuen Plattform mithalten. Wer sich noch nicht in das Gebiet der Videoproduktion vorgewagt hat, sollte spätestens jetzt auf dieses Trend-Format aufspringen.

Gen Z bringt nicht nur Fridays for future Bewegungen zum Vorschein, sondern prägt ebenfalls die Marketing-Welt mit einer inklusiven und nachhaltigen Denkweise. Neben dem Klimaschutz stehen auch Themen wie Nachhaltigkeit, Mental Health aber auch die Integration unterschiedlichster Herkünfte und Körpertypen auf dem Programm. Haltung zeigen ist die Devise. Allerdings sollte das Unternehmen oder die Brand zu 100% hinter den angeführten Ansätzen stehen und diese diversen Themen auch in den Unternehmenswerten verankern. Brands wie @lego binden diese Inhalte bereits strategisch in ihren Markenauftritt mit ein und setzen damit ein wichtiges Zeichen.

Out of Home Trnds. – Analog Piece 2.0

Die Out of Home-Werbewelt wird im Jahr 2022 immer digitaler, interaktiver und dynamischer. Erste Schritte von den klassischen Plakatwänden in Richtung digitaler Werbeformen sind schon länger bekannt – animierte Citylights und Screens in den Städten an jeder Ecke. Doch das war erst der Anfang.

Ein aufsteigender Trend ist dieses Jahr die crossmediale Ausspielung der OOH-Werbung. Kampagnen werden also über die Grenzen der Out of Home-Werbemittel hinaus auch auf anderen Kanälen und Devices weitergesponnen. Die Ads werden z. B. auf den Smartphones ausgespielt, sobald User an einer Plakatstelle oder einem City Light vorbeigehen. Das Besondere daran? Die Interaktion der User ist gefragt und einfache Ads erwachen zum Leben – die Aufmerksamkeit der Zielgruppe ist also garantiert.

Vor allem dynamische/programmatische OOH-Werbung ist immer gefragter. Die Zielgruppe in der Umgebung wird mittels Standortdaten direkt angesprochen, womit das Werbebudget zielgerecht eingesetzt werden kann. Ein gutes Beispiel dafür ist der Zugriff auf Wetterdaten. Die gewonnenen Informationen zur aktuellen Wetterlage bieten zum Beispiel Potential für das Bewerben von wärmeren Urlaubsorten. Denn wer möchte nicht den Regenschirm gegen einen Cocktail am Strand tauschen?

Wie auch bei den Grafik-Trends zu erkennen ist, sind auch im OOH-Bereich 3D-Effekte im Kommen. Die OOH-Werbung wird zum Leben erweckt, erscheint realistischer und weckt so die Aufmerksamkeit der Zielgruppe. Beispielsweise mit der Technologie „Holocircle“: mit einem innovativen 3D Hologramm Projektor kann das Motiv freischwebend projiziert werden. Mit 3D Animationen werden aus den statischen Sujets lebendige Inhalte geschaffen, die in den Köpfen der Menschen verankert bleiben.

Übrigens: Europas größte LED-Werbefläche mit 1.020 Quadratmetern steht in Wien!

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Nina
Mayrhofer
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Mitdenken – ist nicht nur Teil unserer Materie in Sachen Werbung, sondern auch in Bezug auf den Lesefluss. Wir verzichten in unseren Beiträgen auf die differenzierte Ansprache der Geschlechter, damit die Texte besser lesbar sind. Wir möchten trotzdem festhalten, dass wir alle gleichermaßen ansprechen wollen und dies ohne Diskriminierungsabsicht geschieht.