
Überall hört man: „KI spart Zeit und Ressourcen“, „KI kann ja eh schon alles“. Vielleicht stimmt das – aber nur, wenn du weißt, wie du richtig damit arbeitest. Denn die Ergebnisse sind immer nur so gut wie die Prompts, die du eingibst.
KI KENNT KEINEN STILLSTAND.
Deshalb bilden wir uns regelmäßig weiter, besuchen Seminare und prompten uns die Finger wund. Shoutout an dieser Stelle an die letzten beiden Seminare: „KI & Video“ mit Stephanie Meisl von D#ADVANTGARDE und „KI & Social Media“ mit Birgit Hajek von Social Hearts. Dabei haben wir spannende Inputs mitgenommen, unser Wissen erweitert und mit unseren eigenen Erfahrungen verknüpft. Hier sind unsere fünf Lieblings-KI-Hacks:
1. „Passe den Prompt an die KI-Plattform an“
Nicht auf jeder Plattform funktionieren dieselben Prompts gleich gut. Während ChatGPT mit Deutsch schon sehr präzise Ergebnisse liefert, ist es beispielsweise bei Sora sinnvoll, in Englisch zu arbeiten. Wenn du unsicher bist, frag die KI selbst nach der besten Prompting-Sprache.
Beispiel: „Schreibe einen Prompt für eine Videogenerierung mit Sora. Verwende bitte die Prompting-Sprache, mit der bei Sora die besten Ergebnisse erzielt werden können.“
2. „Stelle mir 10 Fragen“
Ein gutes Briefing führt zu guten Ergebnissen. Fordere die KI auf, dir vorab 10–30 Fragen zu stellen, um deine Bedürfnisse besser zu verstehen. Das spart Zeit und bringt dich schneller zu deinem gewünschten Ergebnis.
Beispiel: „Erstelle 10 Ideen für einen Blogbeitrag zum Thema KI. Bevor du startest, stelle mir 20 Fragen dazu.
3. „Wechsle die Perspektive“
Was gerne vergessen wird: Die KI kann jede Rolle übernehmen – auch die deiner Zielgruppe. Diese Fähigkeit solltest du dir unbedingt zunutze machen.
Beispiel: „Perspektivenwechsel: Du bist Marketingleiter:in eines KMU in Oberösterreich. Bewerte diese 10 Titel für meinen Blogbeitrag und gib Optimierungsvorschläge.“

4. „Auf einer Skala von 1–10: Das war nichts“
Das Ergebnis war dir zu schwammig? Anstatt der KI zu sagen „gehe mehr ins Detail“, gib der KI konkretes, messbares Feedback – zum Beispiel mit einer Skala.
Beispiel: „Auf einer Skala von 1–10 (1 = schwammig, 10 = konkret) waren deine Vorschläge eine 3. Liefere mir nur noch Vorschläge mit einer 10.“
5. „Bitte noch echter!“
Wenn du ein realistisches Bild generieren willst, formuliere bewusst übertrieben: Statt „fotorealistisch“ wähle „hyperrealistisch“. So erhältst du Ergebnisse, die natürlicher und gleichzeitig professioneller wirken.
Beispiel: „Generiere ein hyperrealistisches Bild für meinen Blogbeitrag zu KI.“
FAZIT
KI entwickelt sich rasant weiter – und wer Schritt halten will, braucht Neugier und Mut zum Ausprobieren. Je mehr du testest, desto schneller entdeckst du, wie KI deine Arbeit wirklich voranbringt.
Wir bei upart bleiben für dich am Puls der Zeit, probieren neue Tools aus und filtern heraus, was im Marketingalltag wirklich nützt. Denn eines gilt auch in Zeiten rasanter Veränderung: Marken brauchen klare Strategien, gute Geschichten und eine Kommunikation, die Menschen erreicht. Genau darauf kannst du dich verlassen – heute wie morgen.

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